Untersuchung von Pflanzentoxinen und Mykotoxinen in Lebens- und Futtermitteln
Pflanzentoxine, wie z.B. Pyrrolizidinalkaloide, sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die von einer Vielzahl weltweit vorkommender Pflanzenarten zum Schutz vor Fressfeinden gebildet werden. Das Vorkommen von Pflanzentoxinen variiert stark nach Pflanzenart und Pflanzenteil und wird von zahlreichen Faktoren, wie beispielsweise dem Klima oder der Bodenbeschaffenheit, beeinflusst.
Mykotoxine wie das Aflatoxin B1 sind hingegen Schimmelpilzgifte, die in das umgebende Nährmedium, z.B. Getreide, abgegeben werden. Schimmelpilze befallen Lebensmittel auf natürliche Weise, Mykotoxine finden sich aufgrund ihrer Stabilität auch in weiterverarbeiteten Lebensmitteln wieder.
Schon bei Konzentrationen im niedrigen Mikrogramm je Kilogramm Bereich können Mykotoxine und Pflanzentoxine toxisch wirken. Dabei kann es unter anderem zu Unwohlsein durch Übelkeit, Herzrasen oder Schwindel kommen. Eine langfristige Aufnahme kann zu Organschäden oder Atemlähmungen führen, die tödlich sein können.
Die im LLBB für die Untersuchung von Pflanzen- und Mykotoxinen genutzten Verfahren sind nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert. Die Methoden basieren i.d.R. auf Normverfahren, ausgehend von einer Extraktion mit organischem Lösungsmittel. Für die Messung und Quantifizierung kommen hoch sensitive und selektive LC-MS/MS Messsysteme zum Einsatz.
Für die rechtliche Beurteilung von Mykotoxinen und Pflanzentoxinen in Lebensmitteln sind in der Verordnung (EU) 2023/915 der Kommission über Höchstgehalte für bestimmte Kontaminanten Höchstgehalte für zahlreiche Lebensmittel festgelegt. Das Spektrum der untersuchten Proben reicht dabei von Getreide und deren Erzeugnissen, Trocken- und Schalenfrüchten bis hin zur Beikost für Säuglinge und Kleinkinder. Die Beurteilung von natürlichen Toxinen ohne gesetzlich festgelegten Höchstgehalt erfolgt hingegen auf Grundlage toxikologischer Stellungnahmen, die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) veröffentlicht werden.
Pflanzentoxine, wie z.B. Pyrrolizidinalkaloide, sind sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die von einer Vielzahl weltweit vorkommender Pflanzenarten zum Schutz vor Fressfeinden gebildet werden. Das Vorkommen von Pflanzentoxinen variiert stark nach Pflanzenart und Pflanzenteil und wird von zahlreichen Faktoren, wie beispielsweise dem Klima oder der Bodenbeschaffenheit, beeinflusst.
Mykotoxine wie das Aflatoxin B1 sind hingegen Schimmelpilzgifte, die in das umgebende Nährmedium, z.B. Getreide, abgegeben werden. Schimmelpilze befallen Lebensmittel auf natürliche Weise, Mykotoxine finden sich aufgrund ihrer Stabilität auch in weiterverarbeiteten Lebensmitteln wieder.
Schon bei Konzentrationen im niedrigen Mikrogramm je Kilogramm Bereich können Mykotoxine und Pflanzentoxine toxisch wirken. Dabei kann es unter anderem zu Unwohlsein durch Übelkeit, Herzrasen oder Schwindel kommen. Eine langfristige Aufnahme kann zu Organschäden oder Atemlähmungen führen, die tödlich sein können.
Die im LLBB für die Untersuchung von Pflanzen- und Mykotoxinen genutzten Verfahren sind nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert. Die Methoden basieren i.d.R. auf Normverfahren, ausgehend von einer Extraktion mit organischem Lösungsmittel. Für die Messung und Quantifizierung kommen hoch sensitive und selektive LC-MS/MS Messsysteme zum Einsatz.
Für die rechtliche Beurteilung von Mykotoxinen und Pflanzentoxinen in Lebensmitteln sind in der Verordnung (EU) 2023/915 der Kommission über Höchstgehalte für bestimmte Kontaminanten Höchstgehalte für zahlreiche Lebensmittel festgelegt. Das Spektrum der untersuchten Proben reicht dabei von Getreide und deren Erzeugnissen, Trocken- und Schalenfrüchten bis hin zur Beikost für Säuglinge und Kleinkinder. Die Beurteilung von natürlichen Toxinen ohne gesetzlich festgelegten Höchstgehalt erfolgt hingegen auf Grundlage toxikologischer Stellungnahmen, die von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) veröffentlicht werden.