Landwirtschaftliche Untersuchungen
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Landwirtschaftliche Proben.
Foto: LLBB
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Futtermittelmikroskopie.
Foto: LLBB
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Analysegeräte zur Untersuchung von Pflanzenschutzmittelrückständen
Foto: LLBB
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Photometrische Untersuchung von minealischem Stickstoff in Ackerböden
Die Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln beginnt mit der landwirtschaftlichen Produktion. Im Sinne eines Verbraucherschutzes „vom Acker bis zum Teller“ nimmt das Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB) vielfältige Untersuchungsaufgaben im Bereich Landwirtschaft wahr. Der Fokus der landwirtschaftlichen Untersuchungen liegt im Bereich der amtlichen Futtermittel- und Düngemittelüberwachung sowie der Pflanzenschutzmittelanwendungskontrollen auf Basis des Pflanzenschutzgesetzes (PflSchG). Darüber hinaus untersucht das LLBB für das Land Brandenburg Saatgutproben zur Überprüfung der gentechnischen Reinheit, beispielsweise Mais-, Senf- und Rapssaat sowie Leinsamen. Außerdem werden Futter-, Dünger- und Ernteproben auf Nährstoffgehalte und Qualitätsparameter untersucht. Eine weitere wichtige Aufgabe im Rahmen der landwirtschaftlichen Untersuchungen ist die Überwachung des Versorgungszustands der Böden mit Nährstoffen.
Die Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln beginnt mit der landwirtschaftlichen Produktion. Im Sinne eines Verbraucherschutzes „vom Acker bis zum Teller“ nimmt das Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB) vielfältige Untersuchungsaufgaben im Bereich Landwirtschaft wahr. Der Fokus der landwirtschaftlichen Untersuchungen liegt im Bereich der amtlichen Futtermittel- und Düngemittelüberwachung sowie der Pflanzenschutzmittelanwendungskontrollen auf Basis des Pflanzenschutzgesetzes (PflSchG). Darüber hinaus untersucht das LLBB für das Land Brandenburg Saatgutproben zur Überprüfung der gentechnischen Reinheit, beispielsweise Mais-, Senf- und Rapssaat sowie Leinsamen. Außerdem werden Futter-, Dünger- und Ernteproben auf Nährstoffgehalte und Qualitätsparameter untersucht. Eine weitere wichtige Aufgabe im Rahmen der landwirtschaftlichen Untersuchungen ist die Überwachung des Versorgungszustands der Böden mit Nährstoffen.
Amtliche Futter- und Düngemittelüberwachung
Im Rahmen der amtlichen Futter- und Düngemittelüberwachung für die Bundesländer Berlin und Brandenburg werden Produktions-, Handels- und Landwirtschaftsbetriebe kontrolliert. Zur Überwachung der Futtermittelqualität, die einen wesentlichen Schwerpunkt darstellt, werden von Vormischungen über Misch-, Ergänzungs-, Allein- und Einzelfuttermittel bis hin zu feuchten Einzelfuttermitteln, wie Grünfutter und Silage, eine Vielzahl an Futterarten untersucht. Bei der Düngemittelüberwachung gelangen neben mineralischen und organischen Düngemitteln Komposte, Gärreste, Bodenhilfsstoffe und Kultursubstrate zur Untersuchung. Die Kontrollaufgaben umfassen Deklarationsüberprüfungen, aber auch die Überwachung des Eintrags unerwünschter Stoffe und Schadstoffe in die Nahrungskette.
Im Rahmen der amtlichen Futter- und Düngemittelüberwachung für die Bundesländer Berlin und Brandenburg werden Produktions-, Handels- und Landwirtschaftsbetriebe kontrolliert. Zur Überwachung der Futtermittelqualität, die einen wesentlichen Schwerpunkt darstellt, werden von Vormischungen über Misch-, Ergänzungs-, Allein- und Einzelfuttermittel bis hin zu feuchten Einzelfuttermitteln, wie Grünfutter und Silage, eine Vielzahl an Futterarten untersucht. Bei der Düngemittelüberwachung gelangen neben mineralischen und organischen Düngemitteln Komposte, Gärreste, Bodenhilfsstoffe und Kultursubstrate zur Untersuchung. Die Kontrollaufgaben umfassen Deklarationsüberprüfungen, aber auch die Überwachung des Eintrags unerwünschter Stoffe und Schadstoffe in die Nahrungskette.
Untersuchungen auf Grundlage des Pflanzenschutzgesetzes
Im Rahmen der Untersuchungen auf der Grundlage des Pflanzenschutzgesetzes stehen Anwendungskontrollen hinsichtlich Pflanzen‑, Bienen‑, Gewässer‑ und Bodenschutz im Vordergrund. Dabei wird der ordnungsgemäße Einsatz von in Deutschland für definierte Einsatzgebiete zugelassenen Pflanzenschutzmitteln überwacht und die Einhaltung bestimmter Auflagen beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln kontrolliert.
Im Rahmen der Untersuchungen auf der Grundlage des Pflanzenschutzgesetzes stehen Anwendungskontrollen hinsichtlich Pflanzen‑, Bienen‑, Gewässer‑ und Bodenschutz im Vordergrund. Dabei wird der ordnungsgemäße Einsatz von in Deutschland für definierte Einsatzgebiete zugelassenen Pflanzenschutzmitteln überwacht und die Einhaltung bestimmter Auflagen beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln kontrolliert.
Untersuchung landwirtschaftlicher Böden
Schwerpunkt der Untersuchungen zur Überwachung des Versorgungszustands der Böden mit Nährstoffen ist das „Testflächenprogramm“ des Landes Brandenburg. Auf diesem Messprogramm basieren die jährlich im Frühjahr veröffentlichten Empfehlungen zur Stickstoffdüngung.
Gesetzliche Grundlage ist das Düngegesetz (DüG 2009) sowie speziell die Düngeverordnung (DüV 2017). Mit der DüV wird die EG-Nitrat-Richtlinie (RL 91/676/EWG) zum Schutz der Verunreinigung von Gewässern durch Nitrat und auch Phosphat umgesetzt. Entsprechend § 4 (4) DüV ist „die Anwendung von Düngemitteln […] unter Berücksichtigung der Standortbedingungen auf ein Gleichgewicht zwischen dem voraussichtlichen Nährstoffbedarf der Pflanzen einerseits und der Nährstoffversorgung aus dem Boden und aus der Düngung andererseits auszurichten“. Dazu müssen Landwirte den Düngebedarf (insbesondere Stickstoff, Schwefel und Phosphor) der Kultur auf jedem Schlag ermitteln oder können, wenn sie nicht in mit Nitrat belasteten Gebieten wirtschaften, alternativ die Empfehlungen des LELF nutzen, die wiederum im Rahmen des Testflächenprogramms ermittelt werden. Ziel dieser Festlegung ist es, die Überdüngung des Bodens und den großflächigen Eintrag von Nährstoffen ins Grundwasser zu vermeiden bzw. zu minimieren.
Insbesondere die Gehalte an mineralischem (also pflanzenverfügbarem) Stickstoff (Nmin), aber auch an anderen Nährstoffen in Ackerböden werden in diesem Programm durch repräsentative Bodenbeprobungen im ganzen Land Brandenburg ermittelt. Diese Proben werden in einer Frühjahrs-, Nachernte- und Herbstkampagne auf jeweils an die jeweilige Jahreszeit und Vegetationsphase angepasste Parameter im LLBB untersucht.
Darüber hinaus untersucht das LLBB Bodenproben aus landeseigenen Versuchsflächen, unter anderem aus Dauerversuchen zur „mineralischen Grundnährstoffdüngung“ sowie zur „klima- und umweltangepassten landwirtschaftlichen Produktion unter Brandenburger Rahmenbedingungen“.
Schwerpunkt der Untersuchungen zur Überwachung des Versorgungszustands der Böden mit Nährstoffen ist das „Testflächenprogramm“ des Landes Brandenburg. Auf diesem Messprogramm basieren die jährlich im Frühjahr veröffentlichten Empfehlungen zur Stickstoffdüngung.
Gesetzliche Grundlage ist das Düngegesetz (DüG 2009) sowie speziell die Düngeverordnung (DüV 2017). Mit der DüV wird die EG-Nitrat-Richtlinie (RL 91/676/EWG) zum Schutz der Verunreinigung von Gewässern durch Nitrat und auch Phosphat umgesetzt. Entsprechend § 4 (4) DüV ist „die Anwendung von Düngemitteln […] unter Berücksichtigung der Standortbedingungen auf ein Gleichgewicht zwischen dem voraussichtlichen Nährstoffbedarf der Pflanzen einerseits und der Nährstoffversorgung aus dem Boden und aus der Düngung andererseits auszurichten“. Dazu müssen Landwirte den Düngebedarf (insbesondere Stickstoff, Schwefel und Phosphor) der Kultur auf jedem Schlag ermitteln oder können, wenn sie nicht in mit Nitrat belasteten Gebieten wirtschaften, alternativ die Empfehlungen des LELF nutzen, die wiederum im Rahmen des Testflächenprogramms ermittelt werden. Ziel dieser Festlegung ist es, die Überdüngung des Bodens und den großflächigen Eintrag von Nährstoffen ins Grundwasser zu vermeiden bzw. zu minimieren.
Insbesondere die Gehalte an mineralischem (also pflanzenverfügbarem) Stickstoff (Nmin), aber auch an anderen Nährstoffen in Ackerböden werden in diesem Programm durch repräsentative Bodenbeprobungen im ganzen Land Brandenburg ermittelt. Diese Proben werden in einer Frühjahrs-, Nachernte- und Herbstkampagne auf jeweils an die jeweilige Jahreszeit und Vegetationsphase angepasste Parameter im LLBB untersucht.
Darüber hinaus untersucht das LLBB Bodenproben aus landeseigenen Versuchsflächen, unter anderem aus Dauerversuchen zur „mineralischen Grundnährstoffdüngung“ sowie zur „klima- und umweltangepassten landwirtschaftlichen Produktion unter Brandenburger Rahmenbedingungen“.