Strahlenschutz
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Ortsdosisleistungsmessung an einem Bohrloch
Foto: LLBB
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Messbereites in-situ Gammaspektrometer am Messpunkt neben einer dauerhaften Ortsdosisleistungs (ODL)-Sonde des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS).
Foto: LLBB
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Marinelli-Becher zur Untersuchung von Pflanzenproben auf Gammastrahlung
Fotos: LLBB
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Material für transportrechtliche Messungen an Containern von Aktivtransporten im Kernkraftwerk Rheinsberg (Wischteste und Ortsdosisleistungsmessgerät)
Foto: LLBB
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Elektrodeposition einer Alphaspektrometrieprobe
Foto: LLBB
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Geöffneter Detektor eines Proportionalzählers nach Entfernen der Folie.
Foto: LLBB
Das Landeslabor Berlin-Brandenburg betreibt zwei Strahlenmessstellen (Oranienburg und Frankfurt (Oder)). Ihre Hauptaufgabe ist die Erfüllung der Messaufgaben für das Land Brandenburg, die sich aus der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Integrierten Mess- und Informationssystem zur Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt (AVV-IMIS) in Verbindung mit §162 des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) ergeben. Hinzu kommen Messungen zur Umgebungsüberwachung und Kontrolle der Eigenüberwachung des Kernkraftwerks Rheinsberg als unabhängige Messstelle. Im Stadtgebiet Oranienburg werden außerdem Messungen im Zusammenhang mit radioaktiven Altlasten durchgeführt. Darüber hinaus ist das LLBB im Bedarfsfall für Messungen im Rahmen der nuklearspezifischen Gefahrenabwehr Ansprechpartner der zuständigen Behörden.
Die Strahlenschutzmessstellen des LLBB sind Teil des bundesweiten Integrierten Mess- und Informationssystems (IMIS), mit dem durch regelmäßige Messungen bereits geringfügige Änderungen der Umweltradioaktivität bundesweit schnell und zuverlässig erfasst werden. Hierbei wird zwischen dem IMIS-Routinemessprogramm (Routinebetrieb) und dem IMIS-Intensivmessprogramm (Intensivbetrieb) unterschieden.
Das Landeslabor Berlin-Brandenburg betreibt zwei Strahlenmessstellen (Oranienburg und Frankfurt (Oder)). Ihre Hauptaufgabe ist die Erfüllung der Messaufgaben für das Land Brandenburg, die sich aus der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Integrierten Mess- und Informationssystem zur Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt (AVV-IMIS) in Verbindung mit §162 des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) ergeben. Hinzu kommen Messungen zur Umgebungsüberwachung und Kontrolle der Eigenüberwachung des Kernkraftwerks Rheinsberg als unabhängige Messstelle. Im Stadtgebiet Oranienburg werden außerdem Messungen im Zusammenhang mit radioaktiven Altlasten durchgeführt. Darüber hinaus ist das LLBB im Bedarfsfall für Messungen im Rahmen der nuklearspezifischen Gefahrenabwehr Ansprechpartner der zuständigen Behörden.
Die Strahlenschutzmessstellen des LLBB sind Teil des bundesweiten Integrierten Mess- und Informationssystems (IMIS), mit dem durch regelmäßige Messungen bereits geringfügige Änderungen der Umweltradioaktivität bundesweit schnell und zuverlässig erfasst werden. Hierbei wird zwischen dem IMIS-Routinemessprogramm (Routinebetrieb) und dem IMIS-Intensivmessprogramm (Intensivbetrieb) unterschieden.
IMIS-Routinemessprogramm (Routinebetrieb)
Routinmäßig untersucht werden im Rahmen des IMIS-Routinemessprogramms beispielsweise:
- tierische und pflanzliche Lebensmittel inklusive Pilze als erzeugernahe Umweltproben
- Futtermittel,
- Boden,
- Klärschlamm und –abwasser,
- Deponiesickerwasser und Indikatorpflanzen (Gras sowie Blätter und Nadeln von Bäumen),
- Oberflächenwasser sowie Sediment und Schwebstoffe aus Gewässern,
- Roh- und Reinwasser aus Wasserwerken,
- Grundwasser,
- importierte Lebensmittel,
- Baby- und Gesamtnahrung (z. B. fertig zubereite Gerichte aus einer Verpflegungseinrichtung).
Dabei werden Alpha-, Beta- und Gammastrahlung mit unterschiedlicher Messtechnik und teilweise nach recht komplexen chemischen Trennungsgängen analytisch erfasst. Die Messergebnisse werden bundesweit systematisch in der IMIS-Datenbank zusammengeführt und bewertet. Auf dieser Grundlage werden von verschiedenen Behörden Berichte erstellt und allgemeinzugänglich veröffentlicht (siehe Links in der Marginalspalte (am Bildschirm rechts, in der mobilen Ansicht unten)).
Routinmäßig untersucht werden im Rahmen des IMIS-Routinemessprogramms beispielsweise:
- tierische und pflanzliche Lebensmittel inklusive Pilze als erzeugernahe Umweltproben
- Futtermittel,
- Boden,
- Klärschlamm und –abwasser,
- Deponiesickerwasser und Indikatorpflanzen (Gras sowie Blätter und Nadeln von Bäumen),
- Oberflächenwasser sowie Sediment und Schwebstoffe aus Gewässern,
- Roh- und Reinwasser aus Wasserwerken,
- Grundwasser,
- importierte Lebensmittel,
- Baby- und Gesamtnahrung (z. B. fertig zubereite Gerichte aus einer Verpflegungseinrichtung).
Dabei werden Alpha-, Beta- und Gammastrahlung mit unterschiedlicher Messtechnik und teilweise nach recht komplexen chemischen Trennungsgängen analytisch erfasst. Die Messergebnisse werden bundesweit systematisch in der IMIS-Datenbank zusammengeführt und bewertet. Auf dieser Grundlage werden von verschiedenen Behörden Berichte erstellt und allgemeinzugänglich veröffentlicht (siehe Links in der Marginalspalte (am Bildschirm rechts, in der mobilen Ansicht unten)).
IMIS-Intensivmessprogramm (Intensivbetrieb)
Der IMIS-Intensivbetrieb wird im Ereignisfall (z. B. radioaktive Belastung durch Havarie in einem ausländischen Kernkraftwerk) angeordnet. Darüber hinaus kann ein ähnlicher Zustand für die Überwachung von Lebens- und Futtermitteln ausgelöst werden, bei dem ebenfalls auf die Strahlenmessstellen zurückgegriffen wird. Binnen kürzester Frist müssen die benannten Messstellen bereit sein, ein Vielfaches der üblichen Probenmenge analytisch zu bearbeiten. Dafür müssen Personal, Messplätze und Material vorgehalten werden. Als zusätzliches Unterstützungspersonal für das IMIS-Intensivprogramm im möglichen Ereignisfall werden rund 30 Personen aus verschiedenen Abteilungen des LLBB für diese Sonderaufgabe regelmäßig geschult. Jährlich wird eine – meist bundes- bzw. zumindest landesweite – Übung zum IMIS-Intensivbetrieb durchgeführt, die Probenahmen in allen Kreisen Brandenburgs und Messungen einschließlich Messwertübermittlung an die IMIS-Datenbank einschließt.
Der IMIS-Intensivbetrieb wird im Ereignisfall (z. B. radioaktive Belastung durch Havarie in einem ausländischen Kernkraftwerk) angeordnet. Darüber hinaus kann ein ähnlicher Zustand für die Überwachung von Lebens- und Futtermitteln ausgelöst werden, bei dem ebenfalls auf die Strahlenmessstellen zurückgegriffen wird. Binnen kürzester Frist müssen die benannten Messstellen bereit sein, ein Vielfaches der üblichen Probenmenge analytisch zu bearbeiten. Dafür müssen Personal, Messplätze und Material vorgehalten werden. Als zusätzliches Unterstützungspersonal für das IMIS-Intensivprogramm im möglichen Ereignisfall werden rund 30 Personen aus verschiedenen Abteilungen des LLBB für diese Sonderaufgabe regelmäßig geschult. Jährlich wird eine – meist bundes- bzw. zumindest landesweite – Übung zum IMIS-Intensivbetrieb durchgeführt, die Probenahmen in allen Kreisen Brandenburgs und Messungen einschließlich Messwertübermittlung an die IMIS-Datenbank einschließt.
Weiterführende Links
Links zu öffentlich zuänglichen Informationen und Berichten zur Umweltradioaktivität:
Links zu öffentlich zuänglichen Informationen und Berichten zur Umweltradioaktivität: