Untersuchung auf halogenierte persistente organische Schadstoffe - Dioxine & Co.
Das Landeslabor Berlin-Brandenburg untersucht zahlreiche Lebens- und Futtermittel auf Verunreinigungen (Kontaminationen) mit halogenierten persistenten organischen Schadstoffen (halo-POP). Halo-POP sind meist aus Industrieprozessen stammende langlebige Chemikalien. Sie bauen sich kaum ab und reichern sich in der Umwelt und in der Nahrungskette an.
Zu den wichtigsten untersuchten Substanzgruppen gehören Dioxine, Polychlorierte Biphenyle (PCB), aber auch Per- und Polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS). Diese Schadstoffe sind potenziell krebserregend. Bei regelmäßiger Aufnahme können sie außerdem bereits in sehr niedrigen Konzentrationen gesundheitsschädliche Wirkungen entfalten (chronische Toxizität). Daher müssen bereits Konzentrationen im Bereich von einigen Nanogramm pro Kilogramm im Labor bestimmt werden können.
Aus diesen Stoffgruppen (PCB umfassen beispielsweise 209 verschiedene Kongenere) werden jeweils 10 bis 20 besonders relevante Einzelsubstanzen untersucht. Diese müssen mit einer empfindlichen Massenspektrometrie (MS) einzeln erfasst und quantifiziert werden. Zum Einsatz kommt daher die Kopplung von Flüssig- oder Gaschromatopraphie (LC oder GC) mit hochauflösender Massenspektrometrie (Sektorfeld) oder Tripple-Quadrupol-Massenspektrometrie (GC-HRMS für Dioxine und PCB bzw. LC-MSMS für PFAS).
Da halo-POP oft über die Nahrungskette angereichert werden, sind vor allem tierische Matrices von Bedeutung, um den Eintrag in die menschliche Nahrung zu kontrollieren (Leber, Fleisch, Eier, Milch, aber auch Nahrungsergänzungsmittel und Futtermittel).
Das Landeslabor Berlin-Brandenburg untersucht zahlreiche Lebens- und Futtermittel auf Verunreinigungen (Kontaminationen) mit halogenierten persistenten organischen Schadstoffen (halo-POP). Halo-POP sind meist aus Industrieprozessen stammende langlebige Chemikalien. Sie bauen sich kaum ab und reichern sich in der Umwelt und in der Nahrungskette an.
Zu den wichtigsten untersuchten Substanzgruppen gehören Dioxine, Polychlorierte Biphenyle (PCB), aber auch Per- und Polyfluorierte Alkylverbindungen (PFAS). Diese Schadstoffe sind potenziell krebserregend. Bei regelmäßiger Aufnahme können sie außerdem bereits in sehr niedrigen Konzentrationen gesundheitsschädliche Wirkungen entfalten (chronische Toxizität). Daher müssen bereits Konzentrationen im Bereich von einigen Nanogramm pro Kilogramm im Labor bestimmt werden können.
Aus diesen Stoffgruppen (PCB umfassen beispielsweise 209 verschiedene Kongenere) werden jeweils 10 bis 20 besonders relevante Einzelsubstanzen untersucht. Diese müssen mit einer empfindlichen Massenspektrometrie (MS) einzeln erfasst und quantifiziert werden. Zum Einsatz kommt daher die Kopplung von Flüssig- oder Gaschromatopraphie (LC oder GC) mit hochauflösender Massenspektrometrie (Sektorfeld) oder Tripple-Quadrupol-Massenspektrometrie (GC-HRMS für Dioxine und PCB bzw. LC-MSMS für PFAS).
Da halo-POP oft über die Nahrungskette angereichert werden, sind vor allem tierische Matrices von Bedeutung, um den Eintrag in die menschliche Nahrung zu kontrollieren (Leber, Fleisch, Eier, Milch, aber auch Nahrungsergänzungsmittel und Futtermittel).