Abteilung II - Rückstandsanalytik, Kosmetika, Bedarfsgegenstände, Futtermittel
Die Abteilung II – Rückstandsanalytik, Kosmetika, Bedarfsgegenstände, Futtermittel untersucht federführend die Produktgruppen Obst, Gemüse, Pilze und Pilzerzeugnisse, Getreide, Bedarfsgegenstände, Kosmetika, Tabak sowie Futtermittel und Düngemittel sowie Proben des Pflanzenschutzes und des Ckemikalien- und Gefahrstoffrechts.
Sie führt im Rahmen des LFGB Untersuchungen auf Rückstände und Kontaminanten sowie Elementbestimmungen durch.
Die Abteilung II – Rückstandsanalytik, Kosmetika, Bedarfsgegenstände, Futtermittel untersucht federführend die Produktgruppen Obst, Gemüse, Pilze und Pilzerzeugnisse, Getreide, Bedarfsgegenstände, Kosmetika, Tabak sowie Futtermittel und Düngemittel sowie Proben des Pflanzenschutzes und des Ckemikalien- und Gefahrstoffrechts.
Sie führt im Rahmen des LFGB Untersuchungen auf Rückstände und Kontaminanten sowie Elementbestimmungen durch.
Hauptaufgaben
- Analytik von Elementen, Kontaminanten, Mykotoxinen und Pflanzentoxinen
- Rückstandsanalytik von Pflanzenschutzmitteln und von Stoffen mit pharmakologischer Wirkung
- Untersuchung und Beurteilung von Obst, Gemüse, Pilzen und Pilzerzeugnissen sowie von Getreide
- Untersuchung und Beurteilung von Bedarfsgegenständen mit Körperkontakt, Kosmetika sowie Tabak und Tabakerzeugnissen
- Untersuchung von Futter- und Düngemitteln
- Untersuchungen im Rahmen des Pflanzenschutzes und landwirtschaftlicher Fragestellungen
- Untersuchung von Proben des Chemikalien- und Gefahrstoffrechts
- Toxikologische Bewertung von Stoffen in LFGB-Proben
Insgesamt verfügt die Abteilung über rund 95 Mitarbeitende in Berlin und Frankfurt (Oder). Strukturell untergliedert sich die Abteilung II in vier Fachbereiche.
- Analytik von Elementen, Kontaminanten, Mykotoxinen und Pflanzentoxinen
- Rückstandsanalytik von Pflanzenschutzmitteln und von Stoffen mit pharmakologischer Wirkung
- Untersuchung und Beurteilung von Obst, Gemüse, Pilzen und Pilzerzeugnissen sowie von Getreide
- Untersuchung und Beurteilung von Bedarfsgegenständen mit Körperkontakt, Kosmetika sowie Tabak und Tabakerzeugnissen
- Untersuchung von Futter- und Düngemitteln
- Untersuchungen im Rahmen des Pflanzenschutzes und landwirtschaftlicher Fragestellungen
- Untersuchung von Proben des Chemikalien- und Gefahrstoffrechts
- Toxikologische Bewertung von Stoffen in LFGB-Proben
Insgesamt verfügt die Abteilung über rund 95 Mitarbeitende in Berlin und Frankfurt (Oder). Strukturell untergliedert sich die Abteilung II in vier Fachbereiche.
Auftraggeber
Wir erhalten unsere Proben von den Lebensmittel- und Futtermittelüberwachungsbehörden Berlins und Brandenburgs, vom LAVG und LELF (jeweils Brandenburg) sowie vom Fischereiamt Berlin.
Land Berlin:
- Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz (SenJustV)
- Fischereiamt Berlin
Land Brandenburg:
- Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV)
- Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG)
- Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF)
- Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF)
Wir erhalten unsere Proben von den Lebensmittel- und Futtermittelüberwachungsbehörden Berlins und Brandenburgs, vom LAVG und LELF (jeweils Brandenburg) sowie vom Fischereiamt Berlin.
Land Berlin:
- Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz (SenJustV)
- Fischereiamt Berlin
Land Brandenburg:
- Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV)
- Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG)
- Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF)
- Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF)
Zusammenarbeit und Kooperationen
Gremienarbeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Wir arbeiten in verschiedenen Arbeitsgruppen der Lebensmittelchemischen Gesellschaft (LChG), des Verbands deutscher landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLUFA), der Norddeutschen Kooperation (NOKO), des Arbeitskreises Lebensmittelchemischer Sachverständiger der Länder und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (ALS), in Monitoring-Expertengruppen sowie in §64- und DIN-Arbeitsgruppen mit. Der fachliche Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der Nationalen Referenzlaboratorien (NRL) ist uns besonders wichtig. Eine intensive Zusammenarbeit im Rahmen der NOKO erfolgt auch durch die beiden in der Abteilung II angesiedelten Kompetenzzentren (KOZ) für Kosmetika und Bedarfsgegenstände mit Körperkontakt.
Gremienarbeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Wir arbeiten in verschiedenen Arbeitsgruppen der Lebensmittelchemischen Gesellschaft (LChG), des Verbands deutscher landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLUFA), der Norddeutschen Kooperation (NOKO), des Arbeitskreises Lebensmittelchemischer Sachverständiger der Länder und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (ALS), in Monitoring-Expertengruppen sowie in §64- und DIN-Arbeitsgruppen mit. Der fachliche Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der Nationalen Referenzlaboratorien (NRL) ist uns besonders wichtig. Eine intensive Zusammenarbeit im Rahmen der NOKO erfolgt auch durch die beiden in der Abteilung II angesiedelten Kompetenzzentren (KOZ) für Kosmetika und Bedarfsgegenstände mit Körperkontakt.
Ausblick und neue Herausforderungen
In Zusammenarbeit mit Abteilung IV erfolgt die Etablierung einer Non-Target-Analytik. Sie soll für unsere Abteilung zur Analytik von unerwünschten Stoffen in Lebensmitteln und Futtermitteln zum Einsatz kommen.
Aktuell wird die Elementspeziesanalytik mittels LC-ICP-MS/MS etabliert. Die anorganische Elementanalytik, wie sie seit vielen Jahren versiert im Landeslabor im Einsatz ist, ist vielfach nicht mehr ausreichend, da bei der Methode ausschließlich die Gesamtgehalte von Elementen bzw. Metallen bestimmt werden. Die Elementspeziesanalytik charakterisiert die Moleküle, in denen die Elemente gebunden sind.
Gegenwärtig wird der Schwerpunktbereich Halogenierte Persistente Verbindungen (HaloPOP) gestärkt, in dem die Analytik von Dioxinen, dl und ndl-PCB (dioxinähnliche und nicht-dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle) und PBDE (polybromierte Diphenylether) zusammengeführt und die PFAS-Analytik (per- und polyfluorierte Alkylverbindungen) in Lebensmitteln und Futtermitteln weiter entwickelt wird.
In Zusammenarbeit mit Abteilung IV erfolgt die Etablierung einer Non-Target-Analytik. Sie soll für unsere Abteilung zur Analytik von unerwünschten Stoffen in Lebensmitteln und Futtermitteln zum Einsatz kommen.
Aktuell wird die Elementspeziesanalytik mittels LC-ICP-MS/MS etabliert. Die anorganische Elementanalytik, wie sie seit vielen Jahren versiert im Landeslabor im Einsatz ist, ist vielfach nicht mehr ausreichend, da bei der Methode ausschließlich die Gesamtgehalte von Elementen bzw. Metallen bestimmt werden. Die Elementspeziesanalytik charakterisiert die Moleküle, in denen die Elemente gebunden sind.
Gegenwärtig wird der Schwerpunktbereich Halogenierte Persistente Verbindungen (HaloPOP) gestärkt, in dem die Analytik von Dioxinen, dl und ndl-PCB (dioxinähnliche und nicht-dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle) und PBDE (polybromierte Diphenylether) zusammengeführt und die PFAS-Analytik (per- und polyfluorierte Alkylverbindungen) in Lebensmitteln und Futtermitteln weiter entwickelt wird.