Risiko für Tier und Mensch – Alkaloide in Lupinen
- Erschienen amLandesverband Berlin-Brandenburg im Bundesverband der Lebensmittelchemiker/-innen im öffentlichen Dienst (Autorin: Ronczka, S.)
Risiko für Tier und Mensch – Alkaloide in Lupinen
Monatsartikel auf der Homepage des Bundesverbandes der Lebensmittelchemiker/-innen im öffentlichen Dienst e. V.
www.lebensmittel.org/blc/monatsartikel/1155-monatsartikel129.html (nur online verfügbar)
Die Lupine (Lupinus L.) ist eine Kulturpflanze aus der Familie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae). Sie ist aufgrund des hohen Energie- und Proteingehalts ernährungsphysio-logisch wertvoll. In der Nutztierfütterung sind die Samen der Süßlupine von Bedeutung, die gequetscht oder geschrotet an Wiederkäuer, Schweine und Geflügel verfüttert werden [1]. Auch als Lebensmittel gewinnen Erzeugnisse aus Lupinen, die als Ersatz für tierische Proteine und pflanzliche Zutaten dienen, zunehmend an Interesse. So finden sich die verarbeiteten Samen in Produkten wie Lupinenmehl, Lupinenkaffee oder auch Eis wieder [2].
Literatur (Internetlinks abgerufen im November 2022):
[1] Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, 2022: LfL-Information. Lupine: Anbau und Verwertung.
https://www.lfl.bayern.de/publikationen/informationen/051240/index.php
[2] Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), 2017: Risikobewertung des Alkaloidvorkommens in
Lupinensamen. Stellungnahme 003/2017 vom 27. März 2017
https://www.bfr.bund.de/cm/343/risikobewertung-des-alkaloidvorkommens-in-lupinensamen.pdf