Untersuchung von Ohrstanzproben auf BVD-Antigen

Nach erfolgreicher flächendeckender Einführung und Anwendung der Ohrstanzdiagnostik im Land Brandenburg seit dem 01.01.2011 sind für einen reibungslosen Ablauf des Prozesses einige Optimierungen erforderlich.

Ab 1.September 2011 gibt es folgende Veränderungen in der Befundmitteilung:

  • Negative Befunde (es wurde kein BVD-Antigen nachgewiesen) werden ausschließlich auf elektronischem Weg dem zuständigen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt (VLÜA) mitgeteilt und von diesem zeitnah an das Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere (HIT) übergeben. Der Tierhalter kann die entsprechenden Ergebnisse dort einsehen und bei Bedarf die HIT-Auszüge (einzeltier- oder bestandsbezogen) ausdrucken, die dann zur Vorlage bei Verkauf etc. genutzt werden können.
  • Die schriftliche Befundmitteilung von ausschließlich negativen BVD-Antigenergebnissen an VLÜA, Tierhalter und Tierarzt entfällt, desgleichen die Vorabmitteilung per Fax.
  • Positive BVD-Antigenbefunde werden an den Tierhalter, den einsendenden Tierarzt und die zustandigen Behorden weiterhin schriftlich und elektronisch mitgeteilt.
  • Untersuchungseingänge mit zweifelhaftem BVD-Befund oder sonstigen Auffälligkeiten (Probenmaterial, Einsendung, Bearbeitung) werden mit den entsprechenden Vermerken ebenfalls schriftlich und elektronisch an zuständige VLÜÄ, einsendende Tierärzte und Tierhalter übermittelt.
  • Sollte nach einer angemessenen Zeit der BVD-Status der zur Untersuchung eingesandten Ohrstanzproben nicht in der HIT-Datenbank eingetragen sein, wendet sich der Tierhalter zwecks Klärung bitte an das zuständige VLÜA.
  • Bei Problemen können Sie sich natürlich auch an die folgenden Kollegen/innen wenden:
    LAVG:

    Frau Dr. Rohn
    Herr Dr. Klaaß

    0331 8683-536
    0331 8683-530
    LLBB:
    Frau Dr. Grütze
    Frau Thalheim
    Frau Dr. Schulze
    Herr Dr. Hlinak
    0335 5217-2126
    0335 5217-2783
    0335 5217-2128
    0335 5217-2187

Hinweise:

  • Voraussetzung für eine korrekte Probenbearbeitung ist, dass der Probeneinsendung ein Untersuchungsantrag mit Angaben zum Tierhalter, der Probenanzahl und korrekter Registriernummer des Betriebes/Betriebsteiles beigefügt ist.
  • Ohrstanzen aus verschiedenen Betrieben bzw. Betriebsteilen müssen immer getrennt verpackt mit entsprechenden Untersuchungsanträgen eingesandt werden.

Durch die beschriebene Veränderung der Befundübermittlung ist für Sie ein schneller, unkomplizierter Zugang zu Ihren Untersuchungsergebnissen möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Laborteam des LLBB

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